Philosophie

Zeit für Nachhaltigkeit

Ich selbst bin ein sehr bewusster Esser. Das heißt, ich weiß, welche Auswirkungen mein Essverhalten auf die Umwelt hat und richte es dementsprechend soweit möglich aus. Früher wechselte ich Gemüse, Fleisch und Fisch in gesundem Maße ab und achtete aus ethischen und klimabezogenen Gründen sehr darauf, dass nicht zu viele Tiere für meinen Genuss ihr Leben lassen mussten. Es hört sich überzogen an, hat jedoch seine berechtigten Hintergründe. Aber solange ihr etwas Bewusstsein dafür entwickelt und nicht zum kritiklosen Massenkonsumenten verkommt, der neben meinem Blog mindestens einmal pro Woche eine Fast-Food-Kette besucht, ist alles in Ordnung 😉

Wenn ich also Fleisch oder Fisch in meinen Gerichten verarbeitete, war es ausschließlich Fleisch vom noch selbst schlachtenden Metzger und Fisch mit Zertifizierung oder aus regionaler Fischzucht. Trotz weit verbreiteter Massentier- und Vollspaltenhaltung, haben vereinzelt in Bayern Tiere noch die Möglichkeit, in ihrem Leben eine Wiese gesehen zu haben. Der höhere Preis dafür ist absolut gerechtfertigt. Man kann so allerlei Getier und dessen Verzehr als etwas Besonderes ansehen, das es nicht alltäglich geben sollte. In unserer genuss- und konsumverwöhnten Welt zwar schwer, aber unbedingt mach- und durchsetzbar.

Weitere Tipps hierzu könnt ihr hier nachlesen.

Mittlerweile habe ich das gesamte Ausmaß meiner Ernährung und weiteren Verbraucherhaltung erkannt und versuche mich in jeglicher Hinsicht vegan zu verhalten. Manchmal stoße ich leider auf sich der Vernunft weniger bedienenden Omnivoren, die Veganismus als hirnverbrannte Sekte ansehen, was mich jedoch nie von meinem „Glaubensweg“ 😉 abbringen wird. Ich würde mich immer wieder für die rote Pille entscheiden.

Darüber hinaus achte ich besonders auf regionale und saisonale Küche: Erstens möchte ich die Unternehmen im näheren Umkreis unterstützen und zweitens sollten so wenig Zutaten wie möglich von weit her kommen (bei exotischen Zitrusfrüchten haben wir leider keine Wahl ;-). Beispielsweise kann man sich besonders im September und Oktober auf Kürbisse aller Art freuen oder Spargel von April bis Juni ernten. Denn nur so kann Qualität und Frische garantiert werden und glaubt es mir: Man schmeckt es!

Kommentare, Tipps, Verbesserungen, ... ?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s