Cosmosoup is(s)t auf Reisen: New Year’s Eve in Pattaya


Während einer etwas beschwerlichen Fahrt von Koh Kood nach Pattaya hatten wir das Glück, an der Central Bus Station in Trat Halt machen zu können. Hier mussten wir erneut feststellen, dass es das beste Essen immer noch an den einfachsten Essensständen für Einheimische gibt 🙂

Wir bestellten ein weiteres Mal ein traditionelles „Pad Thai“ und wow! Es schmeckte sensationell! Selbst mein Männeken verzichtete bei diesem intensiven Geschmack auf eine Fisch- bzw. Fleischbeilage. *freu* Und: Diesmal waren auch die obligatorischen Erdnüsse mit dabei.

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Ich als absoluter Curry-Fan probierte ein Rotes Curry mit Gemüse (Blumenkohl, Karotten und Brokkoli), das angenehm scharf war und mit Reis serviert wurde:

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Yummi, yummi! 😉 Und der Preis inklusive 0,5l Cola und Bier war ebenso sensationell: 4 Euro!

In Pattaya erwartete uns leider „Sodom & Gomorra“. Wir hatten mit vielem gerechnet, aber das war Patong multipliziert mit der Hamburger Reeperbahn und potenziert mit dem Ballermann auf Mallorca.

Wir einigten uns für unser Abendessen nach zehnstündiger Tour auf eine Art Garküche in der Nähe der Walking Street, was wir jedoch gleich wieder bereuten, da wir während des Essens bemitleidenswerte Meerestiere aller Art in riesigen Becken gegenüber vor Augen hatten, die entweder gestört hin und her schwammen oder bereits apathisch nur noch mit sporadischen Zuckungen vor sich dahinvegetierten, bis ein Touri (so wie auch meine zweite Hälfte) sich deren „erbarmte“.

Dann gab es „Gemischte Meeresfrüchte mit Knoblauch auf Reis“:

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Meiner einer versuchte sich an einem (wieder einmal) grünem Curry (wo ist mein superleckeres Massaman-Curry mit Kartoffeln und Erdnüssen verdammt?!), was ich extra (mit großen Augen von der Köchin aufgenommen) ohne Hühnchen bestellte. Es kam auf Reis mit riesigen Erbsen, Feigen, grünen und roten Chilis sowie Thai-Basilikum. Abgesehen davon, dass es recht scharf war, würde ich es leider kein zweites Mal essen. Das können die Thai-Mamas definitiv besser…

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Am nächsten Tag versuchten wir es mal wieder mit einer Garküche an der Straße. Man konnte dort seinen Teller mit allerlei Gemüsesorten zunächst selbst befüllen. Als es jedoch um die Sauce ging, schieden sich die Geister: Die Thai-Frau konnte leider kein Wort Englisch und wir mussten uns auf unseren optischen Eindruck verlassen…was entschieden in die Hose ging: Unmenschlich scharf und extrem fischig 😐

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Abends sollte es einmal nicht thailändisch sein, sondern etwas vom wirklich abwechslungsreichen Angebot der verschiedenen Nationalitäten Pattayas. Ein Inder fand aufgrund der großen (unter Anderem) vegetarischen Karte unsere Zustimmung. (Darüber hinaus wären noch muslimische, dänische, russische, mexikanische, französische, italienische, chinesische oder türkische Restaurants zur Auswahl gestanden.)

Es gab ein Lamm-Zizzler (dampfendes Barbecue) für Schatzi, gefüllte Teigtaschen mit Gemüse und ein Erdnuss-Curry mit Reis für mich. Teuer (~ 30,-€) aber suuuuuuper lecker!

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Absolut zu empfehlen sind darüber hinaus die zahlreichen Obststände, die auch teilweise frisch geschnittene Ananas, Wassermelone oder Pappaya anbieten. Theoretisch könnte man sich davon einen Tag ernähren 😉 Und: Man lernt zudem einige „neue“ Obstsorten kennen, die es bis jetzt noch nicht in unser heimisches Gemüseregal geschafft haben. Neu für uns waren kleine grüne Süßorangen, Mangosteen (Mangkut), Durian (Zibetfrucht) (Achtung: Stinkt brutal, schmeckt aber ganz anders!), Longan (Lamyai) (wie Lychees) und Rosenapfel in rot.

Eine Auswahl:

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Nun wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, wir werden uns jetzt ebenso aufmachen, um etwas vom Neujahrs-Feuerwerk zu sehen, auch wenn das traditionelle thailändische Neujahrsfest erst zwischen März und April ist 🙂

Übrigens – Unsere nächste Station ist: Bangkok!

Fazit Pattaya: Kulinarisch sehr vielfältig und abwechslungsreich, muss aber trotzdem nicht noch einmal sein 😉

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