Vorweihnachtliches Familienessen – Vegetarisches 3-Gänge-Menü


Heute gibt es zur Abwechslung mal keine Vorstellung eines neuen Rezeptes, sondern einen kleinen Bericht über unser Familienessen letztes Wochenende mit einigen Blogempfehlungen. Dieses vorweihnachtliche Schlemmen mit einem vegetarischen 3-Gänge-Menü wurde wegen unseres bevorstehenden Asienurlaubes vorverlegt, damit die Familie noch ein letztes Mal in diesem Jahr gemütlich zusammensitzt und kulinarisch verwöhnt wird.

Damit es nicht nur Suppe bzw. ein Curry gibt (was meiner Oma meistens leider zu scharf ist 😉 ), habe ich mich in der abwechslungsreichen und überaus leckeren Bloglandschaft umgeschaut und von vier meiner Lieblingsblogs Rezepte verwendet, die super angekommen sind. Alle Rezepte sind absolut weiterzuempfehlen! Überhaupt nicht aufwändig und super kreativ!

Zur Vorspeise gab es (natürlich 😉 ) ein Süppchen aus meinem Suppeninventar, inspiriert vom veganen FoodBlog VeganGuerilla: Die samtige Maronensuppe mit Lauchzwiebeln und Chili, wobei ich die Beilage mit etwas Zitronenabrieb „entschärfte“. Die Suppe kam super gut an: Lecker cremig mit pikantem Pep in der Mitte überzeugte sie sogar meine Oma!

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Gereicht wurden dazu Scheiben meines Versuchs eines Vollkorn-Maronenbrotes. Trotzdem es sichtlich nicht richtig aufgegangen ist, hat dies dem Geschmack keinen Abbruch getan und passte perfekt zur Maronensuppe UND ging weg wie warme Semmeln.

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Für die Hauptspeise entschieden wir uns für ein leckeres, saisonales Rote-Bete-Risotto des FoodBlogs Kleiner Kuriositätenladen aus Hamburg. Hier könnt ihr das Rezept nachlesen. Etwas habe ich verändert:

  • Damit es für unsere achtköpfige Mannschaft reicht, habe ich die Inhalte verdoppelt. (Und es ist sogar noch etwas für den nächsten Tag übriggeblieben 😉

  • Hinweis: Das Confieren der Knoblauchzehen ist wirklich kein Akt und sollte wegen des Geschmacks nicht weggelassen werden.

  • Da ich auf die Schnelle keinen Noilly Prat mehr auftreiben konnte, ersetzte ich ihn zu 4/5 mit trockenem Weißwein und zu 1/5 mit Absinth aus dem letzten Pragurlaub. Beides entspricht einem mit Kräutern versetzten Wermut auf Weißweinbasis. Auch sehr lecker!

  • Da Zitronenöl gerade das Öl ist, das ich nicht im Haus hatte und es relativ teuer zu erwerben war, ersetzte ich es durch 1 TL Zitronenabrieb. Ebenso sehr erfrischend!

  • Frisch geriebenen Meerrettich hingegen setzte ich in Massen ein, es waren bestimmt 6 EL 😉

Alles in Allem war es wirklich sehr lecker und auch hingegen des ersten Eindrucks leicht und einfach nachzukochen 🙂 Danke Steph!

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Zur Nachspeise konnte ich meine neu erworbene Krups G VS2 41 Eismaschine Venise* für unsere Gäste unter Beweis stellen. (Die Eismaschine ist absolut zu empfehlen: Super leicht zusammenzusetzen, zu reinigen und zu bedienen! Eine Bereicherung in unserer Küche!) Gleich zwei verschiedene Eissorten, die ich einen Tag vorher bereits zubereitete, gesellten sich zusammen und wurden mit einem Mini-Maronen-Gugl (um einen runden Abschluss zur Vorspeise zu schaffen) gekrönt. Das Rezept für die Maronen-Gugl habe ich von einem weiteren FoodBlog Lykkelig, den ich sehr gern besuche.

  • Für eine Form für 24 Mini-Gugls habe ich die Zutaten insgesamt halbiert.

  • Das Maronenpüree bekommt ihr im Biomarkt (die Variante mit Vanille funktioniert auch), oder auch im gut sortierten Supermarkt von Lacroix (ungesüßt).

  • Um die Gugl-Vertiefungen einfach zu befüllen, empfehle ich euch die Benutzung einer Tülle bzw. eines Einweg-Spritzbeutels mit kleinem Loch (gibt es auch im Supermarkt).

  • Die Mini-Gugl durften bei mir für 15 Min. im Ofen verweilen.

Für die Eis-Gugl-Nachtisch-Kombination habe ich mich für erfrischendes Orangen-Mascarpone-Eis (von Tim Mälzer aus „Für jeden Tag“) und für eine cremige Käsekuchen-Eis-Kreation des großartigen und immer wieder sehr inspirierenden 😉 EisBlogs Eis-Machen entschieden. Das Orangeneis ist etwas aufwändiger, dafür ist das Käsekucheneis in 10 Min. vorbereitet. (Hinweis: Bei der Zubereitung des Käsekuchen-Eis würde ich eine ganze Vanilleschote verwenden). Aber seht selbst:

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Für das Orangen-Mascarpone-Eis braucht ihr folgende Zutaten:

    1 kg Orangen
    250 g Mascarpone (gibt es in genau dieser Abwiegung im Supermarkt)
    50 g Zucker

Und folgende Küchenutensilien:
Gemüsemesser, TK-Truhe, große Rührschüssel, hoher Rührbecher, Schneebesen/EL, Gefrierbeutel/-behälter, Mixstab/Mixer, (Eismaschine)

Das Eis benötigt einige Vorbereitungen: (Zubereitung in 2 Tagen)

    1. Die Orangen schälen und die Filets zwischen den weißen Trennhäuten herausschneiden. Dabei eine Schüssel darunterstellen, um den Saft aufzufangen (wir brauchen 100 ml). Beim Filetieren entstehen ca. 300 g Orangenfilets, die in einem Gefrierbeutel/-behälter in der TK-Truhe mindestens sechs Stunden (z.B. über Nacht) gefrieren müssen. Der aufgefangene Saft muss im Kühlschrank kaltgestellt werden.

    2. Am nächsten Tag die Orangenfilets im Gefrierbeutel ca. 30 Min. antauen lassen. Währenddessen in der Rührschüssel den Mascarpone mit dem Zucker und 100 ml des Orangensafts mit einem Schneebesen oder Esslöffel glatt rühren. Die Orangenfilets im Rührbecher/im Mixer fein pürieren. Danach die Mascarpone-Masse hinzugeben und mitpürieren.

    3. Falls ihr eine Eismaschine habt: Masse hineinfüllen und rühren lassen. Das Eis ist danach (ca. 30 Min. später) sofort fertig. Ohne Eismaschine: Die Masse in einen länglichen Behälter (damit schöne Kugeln gestochen werden können) füllen und ca. weitere vier Stunden im TK gefrieren lassen. Zum Eis passt auch hervorragend eine Zitronenmelisse-Deko!

Auf jeden Fall ein gelungenes „Weihnachts-Abschiedsessen“ und absolut zu empfehlen!
Was probiert ihr davon aus?




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