Cremige Pastinaken-Kartoffel-Suppe „indian spiced“


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Wie versprochen, stelle ich euch heute ein weiteres leckeres Wintergemüse vor: Pastinaken! Die helle süßliche Rübenfrucht, die nur von ca. Oktober bis zum ersten Frost geerntet werden kann wird von mir mit tollen indischen Gewürzen gepaart und schmeckt hervorragend! 🙂 Obwohl das Ergebnis mit Rinderfond für mich am Überzeugendsten war, ist die vegetarische bzw. sogar vegane Variante mit Gemüsebrühe auch nicht zu verachten.

Ihr braucht für 3 Personen (als Hauptgericht mit Baguette als Beilage) folgende Zutaten:

    500 g Pastinaken (gibt’s auf den Wochenmärkten, oder in 500 g Packungen in größeren Supermärkten)
    250 g Kartoffeln (wenn möglich mehligkochende)
    1 Zwiebel
    1 Knofizehe
    1 l Rinder- oder Gemüsebrühe (das Rezept für die Rinderbrühe gibt es hier, das Rezept für die Gemüsebrühe findet ihr hier)

    Alternativ, falls ihr momentan keine Zeit für eine selbstgemachte Brühe habt, kann ich Knorr Bouillon Pur Rind* bzw. Knorr Bouillon Pur Delikatess* als günstigere Variante zu einem gekauften Fond sehr empfehlen. Die Löslichkeit der Brühteile in heißem Wasser ist hervorragend und sie kommen komplett ohne Geschmacksverstärker, Konservierungs- und Farbstoffe aus. Den Zusatz von Hefeextrakt finde ich (nach zahlreichen Diskussionen) persönlich nicht schlimm, da ausschließlich der Prozess an sich und nicht der Extrakt künstlich hergeleitet wurde, um diesen herzustellen. Als Alternative lasse ich also diese aus Zeitnot absolut durchgehen 😉

    150 ml Sahne / Sojasahne
    2 EL Butter / Margarine
    1 EL Mehl
    1 getrocknete Chilischote o. 1/2 TL Chiliflocken
    1 TL Kreuzkümmelsamen
    1 EL Koriandersamen
    1/2 TL Bockshornkleesamen
    1 TL Kurkuma – getrocknet und gemahlen
    frischer Schnittlauch

Und folgende Küchenutensilien:
Herdplatte, kleine beschichtete Pfanne, großer Kochtopf, TL, EL, Gemüse- und Kochmesser, Kochlöffel, Messbecher, Pürierstab/Mixer

Alles bereitgelegt? Dann kann es losgehen! 🙂

    1. Zunächst die Gewürzsamen, also Kreuzkümmel, Koriander und Bockshornklee in einer beschichteten Pfanne langsam anrösten, bis sie zu duften beginnen. Dann kommen diese zusammen in den Mörser. Feingemahlen kommt noch Kurkuma (für Geschmack und Farbe) hinzu und wird dem Ganzen untergemischt. Für das Rezept braucht ihr allerdings nicht alles; bewahrt den Rest in einer dunklen kleinen Dose kühl auf; ein selbstgemachtes Curry ist in der Küche immer eine Bereicherung 🙂

    Tipp: Wenn ihr lieber eine bereits fertig gemahlene Currymischung benutzen wollt, empfehle ich euch entweder Java-Curry oder ganz besonders das fruchtige Madras-Curry. Gewürze und super Gewürzmischungen findet ihr bei zahlreichen Gewürzhandelskontoren im Netz. Bei diesen Currymischungen bitte zusätzlich 1 getrocknete Chilischote hinzufügen.

    2. Als nächstes sind die Vorbereitungen dran: Pastinaken fein schälen (falls ihr sie vom Gemüsebauern habt, könnt ihr sie auch nur gründlich putzen) und in grobe Stücke schneiden. Kartoffeln (wenn erdig, waschen) schälen und grob teilen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden (für die Deko).

    3. Nun Butter/Margarine in großem Topf erhitzen und Zwiebel- und Knofiwürfel glasig dünsten. Dann kommen Pastinaken- und Kartoffelwürfel hinzu und werden bei geschlossenem Deckel ca. 10 Min. angeschwitzt. Achtung: Das Ganze brennt leicht an, also auf niedrige Stufe und gelegentliches Umrühren achten!

    4. Danach kommen in den Topf das Mehl und 2 EL des Currys hinzu, rühren und bisschen anschwitzen. Nun kann der Fond hinzugegossen und aufgekocht werden. Das Ganze muss 10 Min. bei geschlossenem Deckel leise bei niedriger Hitze köcheln, bis das Gemüse weich ist.

    5. Fast fertig! 🙂 Nach Ende der Garzeit wird alles zu einer Cremesuppe fein püriert. (Bei Bedarf kann im Nachhinein noch mit Wasser die Konsistenz verdünnt werden.) Die Sahne unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Schnittlauchröllchen garnieren, mmmmmmhhh!

    Lasst euch auf unwiderstehliche, indische Gewürze ein und gebt der Pastinake eine neue Heimat 🙂


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