Herbstliche Rote-Bete-Suppe mit Sellerietalern


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Mmmmh, Rote Bete ist definitiv eines der besten Gemüsen, die die Herbst- und Wintermonate zu bieten haben. Besonders im November können die roten, runden Rüben neben vielerlei Wurzeln und Kohlsorten durch ihren intensiven Geschmack und satte Farbe punkten. Ich stelle euch ein Rezept vor, das komplett vegan ist und sogar ohne „Dickmacher“ wie z.B. Sahne auskommt. Seid gespannt….!

Ihr braucht für 4 Personen (als Hauptgericht) folgende Zutaten:

    500 g frische Rote Bete
    1 kleiner Knollensellerie
    2 mittlere Karotten
    1 Zwiebel
    1 großer, säuerlicher Apfel (z.B. Boskop)
    7 EL geriebener, frischer Meerettich
    1 Ei / Sojamilch (für Veganer)
    Semmelbrösel
    Olivenöl
    Butterschmalz / Sonnenblumenöl (für Veganer)
    1 EL Apfelessig (hier empfehle ich euch eine superleichte Selbstmach-Anleitung vom „Kleinen Kuriositätenladen“! Auch als kulinarisches Weihnachtsgeschenk sehr passend 🙂
    1 l Gemüsebrühe (das Rezept dazu findet ihr hier. Ebenso kann ich, falls einmal keine Zeit ist, selbst eine Brühe frisch zu machen Knorr Bouillon Pur Delikatess* empfehlen.)
    Mehl
    1 EL Rohr-Rohzucker
    1 EL gemahlener Kümmel – bitte lasst euch nicht abschrecken, wenn ihr eigentlich keinen Kümmel mögt. Kümmel ist hier der unterstützende Faktor zur Roten Bete, es wird euch überzeugen!

Und folgende Küchenutensilien:
2 Herdplatten, 1 großer Kochtopf, 1 große Pfanne, Schäler, Gemüse- und Kochmesser, Reibe, Messbecher, Kochlöffel, drei Teller, Handschuhe

Nun kann es auch schon mit den Vorbereitungen losgehen:

    1. Die Rote Bete mit Handschuhen (sonst geht die rote Farbe auch gut mit Zitronensaft wieder weg) schälen und in grobe Stücke schneiden. Knollensellerie ebenfalls schälen. 1/4 der Kugel für die Suppe in grobe Stücke schneiden, Rest in dünne, runde Scheiben schneiden und beiseite legen (für die Taler). Karotten, Zwiebeln und Apfel schälen und grob schneiden. Meerrettich schälen und reiben.

    2. Mit dem Olivenöl den Boden des großen Kochtopfs bedecken und warm werden lassen. Bei mittlerer Hitze das gesamte Gemüse (ohne Apfel und Meerettich) andünsten. 1 EL gemahlener Kümmel dazu, gut umrühren und nochmals ein paar Minuten andünsten.

    3. Nun kommt die heiße Gemüsebrühe dazu. Alles einmal aufkochen und bei geschlossenem Deckel 20 Min. leise köcheln lassen. In den letzten 5 Min. kommen dann noch die Apfelstücke hinzu.

    4. Während der Köchelzeit der Suppe können die Sellerietaler gemacht werden. Drei Teller zum Panieren bereitstellen: Eines mit Mehl, eines mit Ei (gewürzt mit Salz und Pfeffer) und eines mit Semmelbrösel und 3 EL geriebenem Meerrettich. Veganer nehmen statt des Eis einfach Sojamilch. Selleriescheiben nacheinander in Mehl, Ei/Milch und gemischten Semmelbröseln wälzen und in der mit Butterschmalz/Sonnenblumenöl großzügig bedeckten Pfanne bei kleiner Hitze von jeder Seite 5 Min. ausbacken.

    5. Nach der Köchelzeit der Suppe kommen die restlichen 4 EL geriebener Meerrettich in den Topf. Danach wird die Suppe fein püriert und währenddessen bis zur gewünschten Sämigkeit heißes Wasser zugeschüttet (ich habe nur 100 ml gebraucht).

    6. Zum Schluss wird mit Apfelessig, Zucker, Salz und Pfeffer gewürzt und abgeschmeckt.

    7. Angerichtet wird die heiße Suppe in tiefen, warmen Tellern mit den Sellerietalern am Spieß.

Lasst es euch schmecken! Ich freue mich auf Kommentare, Kritik/Lob und Verbesserungsvorschläge!


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