Massaman-Thai-Curry mit Hühnchen


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Heute stelle ich euch passend zur letztens präsentierten Massaman-Currypaste ein sehr bekanntes Thai-Curry vor, das man mit ein paar Zutaten aus dem Asia-Laden auch total easy selbst zaubern kann. Bei diesem Curry zählt der individuelle Geschmack: wenn ihr also z.B. keine Kaffirlimettenblätter mögt, lasst sie weg. Wenn ihr mehr Kartoffeln mögt: kein Problem, ihr könnt auch dafür den Reis weglassen 🙂

Ihr braucht für drei Personen als Hauptgericht folgende Zutaten:

    450 g Hähnchenfilet (schmeckt auch mit Rind oder Tofu) (Tipps zu nachhaltigem Fleischeinkauf: Gütesiegel & Co.)
    2 Kartoffeln
    2 (kleine) Zwiebeln
    1 rote Chilischote/Pfefferschote
    2 Kaffirlimettenblätter (gibt es im Asialaden in einer praktischen TK-Dose, oder natürlich auch frisch)
    50 g Erdnüsse
    2 EL Massaman Curry Paste (das Rezept dazu findet ihr hier oder auch als fertige Paste ohne Zusätze im Asialaden)
    1 EL Tamarindenpaste (findet ihr im Asialaden oder bald als selbstgemachtes Rezept hier 🙂
    2 EL Erdnussöl (wenn ihr das nicht im Haus habt, nehmt ein geschmacksneutrales Rapsöl)
    2 EL Fischsauce (gibt es auch im Asialaden und hält sich im Kühlschrank sehr lange)
    1 TL Palmzucker (ebenfalls aus dem Asialaden, entweder zum Reiben oder bereits gerieben)
    400 ml Kokosmilch
    100 ml Wasser
    300 g Jasminreis (ca. 100 g pro Person)

Und folgende Küchengeräte:
2 Herdplatten, mittlerer und kleiner Kochtopf, Koch- und Gemüsemesser, TL, EL, Messbecher, Handschuhe

Für die Vorbereitung kann das Hähnchenfilet gewaschen, abgetrocknet und in mundgerechte Stücke geschnitten werden. Bis zum Gebrauch kommt es wieder in den Kühlschrank. Die Kartoffeln werden (gewaschen wenn erdig), geschält und in grobe Stücke geschnitten. Die Zwiebeln werden geschält und geviertelt. Die Chili wird gewaschen und mit Handschuhen in der Länge aufgeschnitten, die Kerne entfernt und dann entweder in feine Ringe oder feine Streifen geschnitten (wie man lieber mag). Die Kaffirlimettenblätter können ebenso in sehr feine Streifen geschnitten werden, denn nur so sind sie essbar. Ansonsten kommen sie in ihrer ursprünglichen Form in das Curry, garen mit und werden zum Schluss wieder entfernt.

Danach könnt ihr den Reis vorbereiten: Reis waschen, Reis in kleinen Topf geben und gleiche Menge kaltes Wasser hinzu (Wasser sollte ca. ein Fingerglied über dem Reis sein), etwas salzen (erhöht nur minimal den Siedepunkt des Wassers). Einmal aufkochen, auf kleinster Stufe offen köcheln lassen und immer wieder umrühren, dass nichts anbrennt. Nach ca. 10 Min. Siedezeit ist er fertig. Es macht nichts, wenn der Reis vor dem Curry fertig ist: Im geschlossenen Topf bleibt er locker 30 Min. warm.

Nun geht es ans Kochen: Das Erdnussöl heiß werden lassen und die Currypaste hinzugeben. Rühren bis sie sich vom Boden abhebt. Mit der Kokosmilch und dem Wasser ablöschen. Aufkochen lassen.

Nun geht es auf mittlerer Flamme weiter: Es kommen Kartoffeln, die Zwiebeln (zwischen den Fingern geteilt), das Hähnchen, die Kaffirlimettenblätter und die Chili hinzu. Ebenso wird nun mit Palmzucker, Fischsauce und Tamarindenpaste gewürzt. Alles kann nun ca. 10 Min. leise bei geschlossenem Deckel köcheln. In den letzten 5 Min. werden noch die Erdnüsse hinzugegeben.

Nun kann angerichtet werden: Reis plus Curry (evtl. minus Kaffirlimettenblätter, wenn nicht in Streifen geschnitten) plus Mmmmmhhhh!

kŏr hâi jà-rern aa-hăan! 😉

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